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Eva & Peter dauernd unterwegs

 

Eine Berlinerin und ein Hamburger treffen sich in Hessen.

 

Und wie kommt das??

 

Naja, eigentlich hätten sie sich überhaupt nicht treffen können – wäre da nicht das Internet gewesen ...

Aber der Reihe nach.

 

Die Berlinerin, Eva, wohnte schon lange im Friedrichsdorfer Ortsteil Köppern, nämlich seit 1979.

 

Der Hamburger, Peter, wohnte erst seit Kurzem ebenfalls in Köppern. Es hatte ihn beruflich dorthin verschlagen, arbeitete er erst in Bad Homburg, später in Hanau.

 

Sie wohnten Luftlinie 200m auseinander und hätten sich in die Fenster gucken können, wären da nicht Häuser und Bäume im Weg gewesen.

 

Aber über den Weg wären sie sich wahrscheinlich nie „gelaufen“:

 

  • Peter fuhr sehr früh morgens nach Hanau, kam spät abends zurück, kaufte nicht im Ort ein; auch im Tennisclub wären sie sich nie begegnet.
  • Eva fuhr nicht so früh nach Bad Homburg, kam nicht so spät nach Hause, spielte abends meistens Tennis in Köppern.

 

Zum Glück gibt es ja das Internet. In einem Chat fragte Peter die Eva, ob sie denn spontan sei ...

 

Nee, war sie nicht, jedenfalls nicht an diesem Tag. Was denkt sich denn dieser Kerl überhaupt? Meint er, sie sitze zu Hause und warte nur darauf, dass etwas „passiert“?

 

Das war’s dann erst mal. Peter hatte sowieso nicht die rechte Lust auf neue Zweisamkeit, Eva hielt jedoch den Kontakt mit gelegentlichen Mails, später Anrufen (sie hatte recht bald raus, wer da so spontan sein wollte ...).

 

Naja, wie das so bei viel beschäftigten Leuten ist, mal war Eva verreist in Sachen Radfahren, mal Peter auf Lehrgang und mal machte Peter mit Sohnemann Urlaub in Paris.

 

Aber irgendwann fanden beide einen passenden Termin, doch mal ganz spontan Tennis zu spielen. Sie verabredeten sich auf der Anlage des TV Köppern. Eva war schon da und war nun neugierig, wer da wohl „antanzt“. Letztlich war es wie bei „Herzblatt“: Eva erwartete Peter am Tor und ...??? Beide glauben, da ist schon der Funke übergesprungen und das Kribbeln im Bauch war da.

 

Das war der Beginn unserer tollen Beziehung. Die Telefonate wurden häufiger – und auch die abendlichen Besuche „was machst Du denn ?“ – nix? dann kannst Du auch rumkommen.

 

Das war im Herbst des Jahres 2003 – Weihnachten nahte und Peter wiederholte immer wieder: Weihnachten/Neujahr bin ich immer verreist ... Irgendwann, bei einem Bummel über die Bad Homburger Louisenstraße – fiel dieser Satz wieder, worauf Eva meinte: „Und was mache ich?“. Hanseatische knappe Antwort: Dann kommste mit.

 

Schnurstracks setzten wir die Idee um, gingen in das Reisebüro des damaligen HERTIE. Die Wahl fiel auf Madeira. Ratz-fatz war gebucht. Die Reise war unsere erste Nagelprobe, die wir mit Bravour meisterten.

 

Heute, fast zehn Jahre später, kommt die 8. oder 9. Nagelprobe: Das Leben in einem Wohnmobil! Schaun wir mal.

 

 

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